Curling, 10. Januar 2015 in Wildhaus

Die Reise für die zwei St. Galler-Teams wurde früh angetreten. Denn wenn die Trainingsgruppe Werdenberg-Liechtenstein-Sarganserland zum Curlen ruft, dann erscheinen wir auch pünktlich um 09.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt begann eine Einführung für die "Curling-Jungfrauen" Hermann Strübi, Mathias und Ela. Doch nach diesen 30 Minuten wollten bereits einzelne wieder abreisen; das Eis ist doch nicht jedermanns, ääh jederfraus Sache. Es blieb aber keine Zeit zum Abreisen, denn infolge Spielbeginns mussten die St. Galler noch in zwei Teams eingeteilt werden.
Pico kümmerte sich hervorragend um die «Curling-Jungfrauen» Hermann Strübi, Mathias und Ela. Zu Skip Boris Team gehörten Stefan, Michael und der etwas später eingetroffene Miguel. Nicht zu vergessen sind die Kinder von Michael, Jasmin und Pascal, welche die Aufgabe als Assistenten wahrnahmen. Sie stellten nicht nur die Steine bereit, sondern feuerten Vaters Team lautstark an.
Auf «gut Stein» ging’s los. Jedes St. Galler Team hatte vor der Mittagspause 2 Spiele zu absolvieren. Skip Pico konnte bis dahin 1 Sieg aufweisen, Skip Boris blieb vorerst noch ohne Erfolg. Der angebotene Spaghetti-Plausch füllte unsere leeren Mägen wieder. Anschliessend starteten einige von uns mit voller Energie durch. Einerseits ist da Boris’ Teams, welches im 3. Spiel einen Sieg verzeichnete. In Picos Team lief’s zu gestärkt zu und her: Entweder gleiteten die Steine zu weit oder das gegnerische Team hatte trotz Picos starken Steinen immer den besseren Stein parat.
Endlich hatten wir wieder eine Pause. Boris Team nahm den Elan gleich mit ins vierte und somit letzte Spiel. Und siehe da: Mit einer riesigen Teamleistung siegten sie gegen das Team Thurgau gleich mit 8:1. Dieser wichtige Sieg wirkte sich überraschend positiv aufs Schlussergebnis aus, dazu etwas später. In Picos Team wurde noch etwas Zielwasser getrunken und mit den letzten Kräften traten wir gegen die Wiler an. Ein spannendes Spiel bis zum letzten Stein führte zu einem 4:1 Sieg.
Mit grosser Spannung warteten wir nun aufs Schlussergebnis. Das Team um Skip Pico belegte den 10. Schlussrang. Und zu was führte der 8:1 Sieg um das Team von Skip Boris? Mit einem grossartigen 6. Schlussrang konnten sie sehr stolz auf ihr Team sein.
Fast ohne Verletzung, dafür müde und zufrieden gings nach der Rangverkündigung nach Hause.
Nun nutze ich die Chance um Danke zu sagen. Danke an die beiden Teams und die Geduld, die ihr mit uns «Curling-Jungfrauen» hattet.

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